Angelsportverein Beckingen e.V.


Arbeitseinsatz

am Samstag, den 26.05.2018 

Treffen um 09:00 Uhr am Altarm 

und 

Helferfest für Weiherfesthelfer

am Altarm Beginn 16 Uhr

Anmeldungen bitte an unseren 1.Vorsitzenden Peter Repplinger

Tel: 0177 7887369  


Königsfischen der Senioren

am Altarm 02.06.2018

Anmeldung bis spätestens 19.5.2018 

beim 1 Vorsitzenden Peter Repplinger Tel: 0177 7887369 

Treffen um 6:30 

 


 



der Vorstand  Informiert

aus Aktuellem Anlass  !!!!

weisen wir alle Angler des ASV Beckingen e.V. darauf hin

das am Altarm keine Grundeln als Köder verwendet werden dürfen,

bei nicht Beachtung droht evtl. der Ausschluss aus dem Verein.  



Zanderbesatz 25.10.2017 

Saarlouis (rup) Der Fischereiverband Saar hat sich einen neuen Verbündeten im Kampf gegen die lästigen Schwarzmundgrundeln „angelacht“. Diese invasive Fischart ist  über die Flüsse Osteuropa  vom kaspischen Meer her zugewandert und hat inzwischen viele  mitteleuropäische Gewässer regelrecht verseucht. Aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung – Schwarzmundgrundeln laichen im Jahr  bis zu fünf Mal ab – sind  sie inzwischen zu einer ernsten Bedrohung der  heimischen Fischwelt geworden, denn die gefräßigen  Zuwanderer ernähren bevorzugt  von Fischlaich.

Fotos r. Ruppenthal

Der Zander soll nun  die Ausbreitung der Schwarzmundgrundeln stoppen. Dieser  Raubfisch, auch Sander,  Schill, Hechtbarsch, Zahnmaul oder Fogasch genannt, gehört zur Familie der  Barsche. Die mittlere Länge beträgt 40 bis 50 Zentimeter, er kann aber bis zu 1,30 Meter lang und bis zu 19 Kilo schwer werden. Dabei wird er  bis zu 20 Jahre alt.

Der Zander erhält gegenüber  dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, weil problemlos in den  von Menschen gestalteten Flußsystemen  ablaichen kann und   sich  zudem dank seiner ausgeprägten Sehfähigkeit auch in trüben Gewässern und in relativer Dunkelheit bestens behaupten kann. Zudem  verfügt der Zander gegenüber dem Barsch über ein deutlich besseres Gehör. Durch seine Vorliebe für kleine Fische, bedingt durch  das relativ kleine Maul,  ist der Zander  der ideale   Jäger  für die Schwarzmundgrundeln, die inzwischen in   großen Mengen  auch in der Saar vorkommen und hier schon zu einer wahren Plage geworden sind. Da der schnell wachsende Räuber  zudem  als  hoch geschätzter Speisefisch gilt,  ist  er bei den Anglern  zudem besonders gerne gesehen.

Fotos r. Ruppenthal

Fast 3000  Exemplare,  einjährig und  bis an zehn Zentimeter groß, wurden jetzt  vom Fischereiverband in der Saar ausgesetzt. Neben den  vereinigten Angelfreunden Saarlouis-Ensdorf  wurden dabei auch die übrigen vier Saarpächter,  der ASV Saarbrücken,  die AGV Völklingen, der ASV Beckingen und die Pachtgemeinschaft Merzig aktiv. Koordiniert wurde die Zanderbesatzaktion durch Bernd Hoen, den stellvertretenden Präsidenten des Fischereierbandes  Saar, der sich besonders  über die hervorragende Qualität der  vom bayrischen Fischzüchter Peter Gerstner aus Obervolkach  freute. Rund 8000 Euro kostet die saarländischen Angler diese Besatzaktion  an den  fünf verschiedenen Standorten.  Zwei Drittel dieser Kosten bestreitet der Fischereiverband Saar aus der Fischereiabgabe, das restliche Drittel teilen sich die Saarpächter.

Fotos r. Ruppenthal

„Gut investiertes Geld,“ ist sich Bernd Hoen sicher,  der sich gute  Erfolge in  der Bekämpfung der Schwarzmundgrundeln durch den Zander verspricht. Nicht zuletzt deshalb soll im nächsten Jahr eine weitere größere Besatzaktion erfolgen.



Jahres-Info 2018

Jahres Info 2018 zum herunterladen
Jahresinfo 2018.pdf (79.23KB)
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